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Projektdetails

Entstanden Sommersemester 2011

Das Konzept besteht aus einem Gerät mit einem neuartigen individualisierbarem Interface, welches auf der Basis von Wasser materialisiert werden kann. Körperwärme gibt den entscheidenden Impuls, um die im Gerät enthaltene Flüssigkeit materialisieren zu lassen.

Das Gerät liegt inmitten der Flüssigkeit und wird von ihr vollständig umgeben. Die Flüssigkeit hat eine feste Konsistenz und lässt sich frei verformen.

Im Gerät ist Wasser und eine andere Substanz enthalten. Die Substanz wird bei Aktivierung mit dem Wasser vermischt und bewirkt so eine Veränderung der Eigenschaften der Flüssigkeit; sie ist nicht länger flüssig, sondern hat eine feste, gallertartige Konsistenz; sie ist transparent, elektronisch ansteuerbar und kann sich dadurch selbst verformen.

Das Wasser ist sowohl Trägermaterial als auch Energielieferant. Die Energie wird aus dem Wasser gewonnen, welches dadurch verbraucht wird. Die andere Substanz bleibt erhalten und muss nicht aufgefüllt werden. Um das Gerät laden zu können reicht es aus, dieses unter fließendes Wasser zu halten oder in ein Wasserbad zu legen.

Publikation

Innovationsmagazin td trenddokument berichtet über Hybrid-Experiment zur Mobiltelefonie aus dem MA-Seminar Designmanagement bei Prof. Dr. Ulrich Kern

Die spinnen doch – die Hildesheimer! Das könnten mit Fug und Recht Menschen denken, die im Hier und Jetzt tief verwurzelt sind. Was aber, wenn es doch eines Tages machbar sein sollte? Ein Mobiltelefon, das sich durch Wasser formt und zwar so, wie es der Nutzer imaginiert. Ein ressourcenschonendes Objekt, das Wasser und Körperwärme für die Energiegewinnung nutzt.

Neuartig in der Haptik, innovativ in der Ästhetik und sozial höchst angenehm durch Techniken der Geräuschminimierung. Nur ein Traum? Nein, wenn es nach der Konzeption von Studierenden der HAWK Hildesheim geht. Zwar ist die Designstudie heute noch Fiktion, aber auf Basis verifizierter Forschungen. Die Realisierung ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Da sind sich die Studierenden Johannes Becker, Svenja Cornelius, Michael Kraft und Stanislaw Zachert des Seminars „Designmanagement“ einig. Und Prof. Dr. Ulrich Kern ist stolz auf seine kreativen „Spinner“: Wäre die Rolle von „Q“, des ideenreichen Erfinders der genialen und immer lebensrettenden Requisiten, im neuen James-Bond-Film noch zu besetzen, wären die vier MA-Studierenden der Fakultät Gestaltung würdige Nachfolger. Sind sie doch in der Lage, neue Nutzer-Bedürfnisse zu antizipieren und sie mit innovativen technologischen Optionen zu vereinen. Eine Fähigkeit, die übrigens durch Design Thinking entwickelt und professionalisiert wird.

Weshalb diese Methode nicht nur im Design, sondern interdisziplinär für komplexe sozioökonomische Aufgaben genutzt wird.

Das Grundobjekt muss keine bekannte Form haben, sondern kann als beliebiges bekanntes Objekt erstellt werden.

Das Telefon ist zunächst nur ein Objekt wie ein Ring, Schlüsselanhänger, o.ä.

Auch während der Benutzung kann das Interface jederzeit modifiziert werden, z.B. zu einer Karte aufgezogen werden.

Eine traditionelle Quaderform ist für das Telefon kein Problem.

Es können beliebige Interface erzeugt und individualisiert werden.

Nach Aktivierung des Mobiltelefons kann es jede beliebige Form annehmen, z.B. ein Telefon in Quaderform.

Der Stadtplan oder GoogleMaps war gestern; Das Mobiltelefon wie einen Stadtplan auffalten ist viel eleganter.

Da sich das Material frei verformen lässt, ist natürlich auch ein Headset denkbar, welches sich aus dem Gerät materialisieren lässt.

Die vom Telefone erzeugte Masse ist frei verformbar und nicht undurchdringlich.